Tinku und unser Ausflug zur Puente Colgante.

Hallo miteinander!

Ich melde mich mal wieder aus Camiri. Im Moment habe ich Mittagspause und es ist heute wieder einmal richtig warm! Diesmal möchte ich aber gar nicht soo viel schreiben (bzw. probieren nicht ganz so viel zu schreiben) und dafür ein paar Bilder zeigen. Die letzten beiden Wochenenden haben wir zum Einen damit verbracht Tinku zu tanzen. Am Sonntag morgen sind wir vom Penader, der Einrichtung, in der Luise arbeitet, bis zur Kirche bei der Plaza getanzt. Die Musik kam aus Boxen, die in einem Auto befestigt waren, das mit offenem Kofferraum vor uns her gefahren ist. Es war auch irgendwie egal, dass wir teilweise den ganzen Verkehr für kurze Zeit lahmgelegt haben, auf dem Weg zur Kirche. Dort haben wir dann einer Messe beigewohnt und sind dann wieder zurückgetanzt. Eigentlich war das Tanzen an sich gar nicht soo anstregend, problematisch waren eher die Trachten, unter welchen es ziemlich heiß geworden ist. Danach bekamen wir im Penader Saltenas zu essen. Das sind mit Hackfleisch, Kartoffeln, Erbsen, Ei, etc gefüllte Teigtaschen, die wirklich lecker sind!  Oh ich schreibe schon wieder so viel! Naja jedenfalls war es ein schönes Erlebnis, ich meine wer kann schon von sich behaupten einmal Tinku getanzt zu haben? 😉

Am vergangenen Wochenende haben wir, also Luise, Yvonne, Finn und ich am Samtag einen Ausflug zur Hängebrücke am anderen Ende der Stadt gemacht. Da es in letzter Zeit sehr trocken war, die Regenzeit fängt ja auch erst in zwei Monaten an, kann man an vielen Stellen im ausgetrockneten Flussbett laufen. Da wir auf der Suche nach der Hängebrücke  zu früh abgebogen sind, haben wir das natürlich ausgenutzt und so zahlreiche Menschen gesehen, die im Fluss ihre Wäsche oder ihr Auto gewaschen haben oder Steine sortiert haben (Warum haben wir leider noch nicht herausgefunden). Eine Taufe konnten wir auch sehen und hören. Schließlich haben wir die Brücke dann auch irgendwann gefunden. Sie ist zwar ein wenig, ehm altersschwach, hier und da hat eine Holzlatte gefehlt und das „Geländer“ reichte mir in der Mitte der Brücke gerade mal bis zum Oberschenkel, aber trotzdem hatte sie so das Gewisse etwas! Die Aussicht die sich uns auf den Fluss und die umliegende Umgebung bot, war auch wirklich beeindruckend. Auf dem Rückweg hat uns dann ein freundlicher Herr mitgenommen und nach einem kleinen Abstecher zum Mercado ging es dann wieder heim. Das herausstechende Ereignis des Sonntages war dann unsere Zimtschnecken-Backaktion. Diese stellten für Sonntag und Montag dann mein Hauptnahrungsmittel dar, ein Wunder das mein Bauch nicht rebelliert hat! 🙂 Außerdem konnten wir damit auch unseren Nachbarn und Arbeitskollegen den Tag ein wenig versüßen! Das Wort „Zimtschnecken“ konnte ich den Medizinstudenten in meiner Arbeitstelle leider nicht beibringen. Dafür können sie aber schon Dinge wir „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“, das Wort Blutdruck, oder die Zahlen von 1 bis 10! Naja ich komme schon wieder vom Thema ab..

Eine Wichtige Neuigkeit gibt es noch! In der vorletzten Woche haben wir, oder besser gesagt eine der Katzen, die quasi zu unserem Haus gehört, Babykatzen bekommen. Zufällig waren Luise und ich bei der Geburt der letzten der vier Kätzchen dabei. Ja so kam es, dass wir nun vier kleine Babykätzchen im Garten haben.

 

Jetzt habe ich doch wieder Einiges geschrieben, naja, ich hoff doch, das ist okay (auch für dich Julian)! 🙂

Hasta Luego Jessi 🙂

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